Mögliche Kosten bei einer Operation
Haustiere sind für ihre Besitzer treue Weggefährten und werden nicht selten wie ein vollwertiges Familienmitglied behandelt. Doch leider bereiten die tierischen Familienmitgliedern nicht immer nur Freude. Denn auch Hunde, Katzen und Co. sind nicht vor Krankheiten gefeit. Schnell kann es zum Beispiel passieren, dass ein Tier aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung operiert werden muss. Eine Tier-OP bereitet dem Tierhalter in der Regel nicht nur Kummer und Sorge – je nach Art des Eingriff kann der chirurgische Eingriff zudem auch erhebliche Kosten verursachen. Fast jede Katze und jeder Hund muss im Laufe seines Lebens einmal operiert werden. Dabei sind nicht zwangsläufig immer Krankheiten oder Unfälle der Grund. Zum Beispiel wird Katzenhaltern dringend empfohlen, ihren Stubentiger in einem bestimmten Alter kastrieren zu lassen. Zu den bei Katzen besonders häufig anfallenden Operationen zählt auch das Entfernen von Zahnstein. Daneben sind Operationen natürlich infolge von Unfällen meist unausweichlich, vor allem wenn das Tier Brüche oder innere Verletzungen erlitten hat. Und auch schwere Erkrankungen wie Krebs, die besonders bei älteren Tieren häufig auftreten, lassen sich oft nur durch operative Eingriffe behandeln.
OP-Kosten im zwei- bis dreistelligen Bereich
Für jeden Tierbesitzer gehören gewisse Routine-Eingriffe beim Tierarzt zum Pflichtprogramm. Die dabei entstehenden Kosten fallen je nach Arztpraxis oder Tierklinik unterschiedlich hoch aus. So können zum Beispiel die Preise für die Kastration eines Hundes zwischen 100 und 300 Euro schwanken. Die Kosten für Impfungen bewegen sich meist im zweistelligen Bereich. Kompliziert Eingriffe unter Narkose können den Tierhalter jedoch weitaus teurer zu stehen kommen, hier liegen die Kosten meist über 1.000 Euro.
Auch Vor- und Nachbehandlung kostenpflichtig
Als Operationen werden in der Regel Eingriffe bezeichnet, die unter einer Vollnarkose ausgeführt werden müssen. Muss ein Haustier operiert werden, fallen üblicherweise nicht nur Kosten für den Eingriff selbst an. Ebenso werden dem Tierhalter die finanziellen Aufwendungen für die Voruntersuchung und die erforderliche Nachbehandlung in Rechnung gestellt. Hinzu kommen Kosten für den Aufenthalt in der Tierklinik, für die Narkose, Verbandsmaterialien, Röntgenbilder sowie für Medikamente.