Rechtsschutzversicherung

Es macht wenig Sinn eine Rechtsschutzversicherung für Kleintiere abzuschließen. Rechtsstreitigkeiten mit einem Streitwert von unter 240 Euro werden vom Gericht oftmals gar nicht angenommen. Zusätzlich sollte man prüfen ob die Kleintierhaltung nicht in der normalen Rechtsschutzversicherung eingeschlossen ist. Weiterleiten ››

Worauf ist zu achten

Vollschutz oder nur Operationsversicherung? Selbstbeteiligung, Unterbringungskosten und Auslandsversicherung? Es gibt viele Dinge auf die man beim Versichern seines Vierbeiners achten sollte. So kann grundsätzlich in zwei Arten Tierversicherungen unterschieden werden. Weiterleiten ››

Tieroperation: Verlauf und mögliche Risiken

Chirurgische Eingriffe sind auch bei Tieren nicht immer frei von Risiken. Da Operationen bei Tieren in der Regel auch unter Narkose ablaufen, können durch die Betäubung gewisse Risiken auftreten. Aufgrund neuester technischer Verfahren konnte das Narkoserisiko in den letzten Jahren erheblich gemindert werden. In der Regel wird das Narkosemittel exakt auf das jeweilige Tier und die Schwere des Eingriffs abgestimmt. Bei besonders schwierigen und lange dauernden Eingriffen wird die Narkose wie im Bereich der Humanmedizin per Inhalation vorgenommen. Durch die Verwendung spezieller schonender Narkosegase können die Belastungen für die inneren Organe sowie für den Kreislauf der tierischen Patienten reduziert werden. Während des chirurgischen Eingriffs und der Narkose werden unter anderem die Herzfrequenz und der Blutdruck des Tieres dauerhaft gemessen und überwacht.

Alter Dackel vor Tieroperation

Gründliche Voruntersuchung

Um mögliche Risiken zu senken und einzugrenzen, erfolgt einige Tage vor der Tieroperation in der Regel eine gründliche Voruntersuchung. So wird auch bei Routineeingriffen eine Blutuntersuchung vorgenommen, damit der behandelnde Narkosearzt den Zustand der Organe des Patienten besser beurteilen kann. Besonders bei älteren Tieren wird zudem meist eine EKG-Untersuchung durchgeführt, um die Herzfunktionen zu überprüfen. Die Kosten für derartige notwendige Voruntersuchungen trägt die OP-Versicherung.

Maßnahmen vor dem Eingriff

Jeder Haustierbesitzer kann zudem selbst einen Beitrag dazu leisten, das Narkoserisiko für sein Tier zu senken. Üblicherweise sollte das Tier bis zu 12 Stunden vor der Operation nichts mehr fressen, da Narkotika die Magen-Darm-Aktivität beeinflussen und es sonst zum Erbrechen kommen kann, woran das Tier im schlimmsten Fall ersticken kann. Aus diesem Grund sollte der kleine Patient rund 12 Stunden vor der Tieroperation kein Futter mehr erhalten. Trinken darf das Tier allerdings bis kurz vor dem Eingriff.

Generell besteht bei gesunden Tieren bei der Operation (zum Beispiel einer Kastration) ein weitaus geringeres Narkose-Risiko als beispielsweise bei Haustieren mit Kreislaufstörungen oder entzündetem Magen-Darm-Trakt. Doch auch bei erkrankten Tieren ist das Risiko für einen narkosebedingten Zwischenfall sehr gering.