Rechtsschutzversicherung

Es macht wenig Sinn eine Rechtsschutzversicherung für Kleintiere abzuschließen. Rechtsstreitigkeiten mit einem Streitwert von unter 240 Euro werden vom Gericht oftmals gar nicht angenommen. Zusätzlich sollte man prüfen ob die Kleintierhaltung nicht in der normalen Rechtsschutzversicherung eingeschlossen ist. Weiterleiten ››

Worauf ist zu achten

Vollschutz oder nur Operationsversicherung? Selbstbeteiligung, Unterbringungskosten und Auslandsversicherung? Es gibt viele Dinge auf die man beim Versichern seines Vierbeiners achten sollte. So kann grundsätzlich in zwei Arten Tierversicherungen unterschieden werden. Weiterleiten ››

Katzenhaftpflichtversicherung

Katzen werden nicht umsonst als “Samtpfoten” bezeichnet. Denn anders als zum Beispiel Hunde oder noch viel größere Tiere wie Pferde verursachen sie tatsächlich äußerst selten nennenswerte Sach- oder Personenschäden. Vielleicht fegt eine Katze mal eine Tasse vom Tisch oder spaziert mit regennassen Pfötchen über die Seiten des von der Kollegin ausgeliehenen Romanes. Doch dass sie einen Menschen beißt oder einen Verkehrsunfall verursacht, ist höchst unwahrscheinlich. Deswegen sind alle Schäden, die eine Katze am Eigentum Dritter verursacht, über die normale Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Wenn von einer Katzenhaftpflichtversicherung gesprochen wird, dann ist eigentlich der Versicherungsschutz des Tierhalters über die normale private Haftpflichtversicherung gemeint. Der normale Versicherungsschutz der Privathaftpflichtversicherung beinhaltet Schäden, die von sogenannten Kleintieren wie zum Beispiel Vögeln, Hamstern und Meerschweinchen und eben auch Katzen verursacht werden.

Die Krankenversicherung für die Katze

Die Haftpflichtversicherung zahlt zum Beispiel auch dann, wenn die Katze sich so hoch in den Wipfel eines Baumes verirrt, dass sie nur noch mit einem aufwändigen Feuerwehreinsatz aus der schwindelerregenden Höhe gerettet werden kann. Manchmal ist mit “Katzenhaftpflichtversicherung” jedoch auch eine Krankenversicherung für die Katze gemeint. Denn insbesondere bei teuren und hochempfindlichen Rassekatzen, wo häufig spezielle Untersuchungen, Impfungen und kostspielige Behandlungen anstehen, empfiehlt sich ein solcher Versicherungsschutz. Schon für etwa 10 Euro im Monat gibt es für die Katze einen guten Krankenversicherungsschutz.

Die Operationsversicherung

Die Versicherer haben ihre Beiträge so gestaltet, dass die monatlichen Versicherungsprämien u. a. von der Rasse der Katze und von dem Alter des Tieres abhängen. Während Besitzer teurer Rassekatzen auf diesen Versicherungsschutz für ihr Tier selten verzichten wollen, da genügt manchem Besitzer einer robusten Mischlingskatze oft eine andere Variante der Katzenversicherung, nämlich die sogenannte Operationsversicherung. Wie ihr Name vermuten lässt, zahlt diese nicht jede tierärztliche Behandlung, kommt aber dafür auf, wenn die Mieze einmal wirklich unter’s Messer muss.

Die Nutztierversicherung

Wer teure Rassekatzen zum Züchten hält, bei dem zählen die Tiere versicherungsrechtlich nicht mehr zu den “Luxustieren”, sondern sind sogenannte Nutztiere, für die der Halter wiederum eine sogenannte Nutztierversicherung abschließen kann.