Rechtsschutzversicherung

Es macht wenig Sinn eine Rechtsschutzversicherung für Kleintiere abzuschließen. Rechtsstreitigkeiten mit einem Streitwert von unter 240 Euro werden vom Gericht oftmals gar nicht angenommen. Zusätzlich sollte man prüfen ob die Kleintierhaltung nicht in der normalen Rechtsschutzversicherung eingeschlossen ist. Weiterleiten ››

Worauf ist zu achten

Vollschutz oder nur Operationsversicherung? Selbstbeteiligung, Unterbringungskosten und Auslandsversicherung? Es gibt viele Dinge auf die man beim Versichern seines Vierbeiners achten sollte. So kann grundsätzlich in zwei Arten Tierversicherungen unterschieden werden. Weiterleiten ››

Katzenversicherungen können sich lohnen

Mehrere Millionen Katzen leben in den deutschen Haushalten. Da sich die meisten Stubentiger jedoch nicht nur in der Wohnung aufhalten, sondern sich auch im Freien bewegen, sind Unfälle und Krankheiten ein nicht unerhebliches Risiko. Diese Gefahr betrifft auch die Besitzer, denn sie müssen im Zweifelsfall für Operationen und Behandlungen des Vierbeiners aufkommen. Wenn bei einem Streit unter Katzen mal wieder die Fetzen geflogen sind oder die Katze einen Zusammenstoß mit einem Auto hatte, dann ist der Weg zum Tierarzt oft unumgänglich. Wenn sich diese Fälle im Laufe eines Katzenlebens häufen, dann kann das mit der Zeit die Haushaltskasse stark belasten. Eine Krankenversicherung für die Katze kann in bestimmten Fällen den Halter des Tieres finanziell entlasten und ihn vor unangenehmen Entscheidungen bewahren.

Verschiedene Varianten

Beim Abschluss einer solchen Versicherung sollte jedoch überprüft werden, ob sich diese finanziell auch lohnt. Es muss zwischen einer reinen Operationsversicherung und einer wesentlich teureren Rundumversicherung unterschieden werden. Die letztere Variante bietet einen Krankenvollschutz, der auch Vorsorge-und Behandlungskosten im Krankheitsfall einschließt. Die einfachere Operationsversicherung übernimmt hingegen nur Kosten für chirurgische Eingriffe, ist dafür aber wesentlich günstiger. Beiden Versicherungsarten ist gemein, dass nur gesunde Tiere versichert werden und dass ältere Tiere bei einigen Versicherungen nicht mehr aufgenommen werden. Wird das Tier älter, so übernehmen einige Anbieter nicht mehr 100 Prozent der Behandlungskosten, sondern beteiligen den Halter.

Das sollte beachtet werden

Viele Versicherer haben einen jährlichen Höchstsatz bis zu dem Kosten übernommen werden. Bleibt ein Tier lange gesund, so belohnen einige Anbieter dies, indem die Deckungssumme steigt. Wichtig ist es, darauf zu achten, welche Kosten tatsächlich übernommen werden. Dies erspart bei einem möglichen Unfall oder einer Erkrankung unliebsame Überraschungen. Es sollte ebenfalls überprüft werden, ob es bestimmte Kündigungsklauseln im Vertrag gibt. Manche Versicherer behalten sich das Recht vor, nach jeder Inanspruchnahme von Leistungen den Vertrag zu kündigen. Das kann dazu führen, dass die erste Kostenübernahme auch schon wieder die Letzte war.
Wer sich nicht auf eine Versicherung verlassen möchte, der sollte darüber nachdenken, jeden Monat etwas für seine Katze zurückzulegen. So kann man Behandlungen selber bezahlen, verliert aber keine Prämien, wenn der Stubentiger gesund bleibt.